Mit der Abschlussveranstaltung kehrt das Mobile Futurium zurück nach Berlin und lädt Schüler*innen zum Gegenbesuch ins Futurium ein. Dabei kommen Schulpraxis, Forschung und Zukünftebildung für einen gegenseitigen Austausch zusammen.
Die Abschlussveranstaltung ist der Moment, in dem sich alles zusammenfügt: Schüler*innen, die in Workshops an ihren Schulen Zukünfte entworfen haben, begegnen dem Haus der Zukünfte in Berlin persönlich. Sie erkunden die Ausstellung, arbeiten in vertiefenden Workshops weiter und präsentieren ihre Ideen. Gleichzeitig tauschen sich Lehrkräfte darüber aus, was Zukünftebildung heute bedeutet – und wie sie im Schulalltag verankert werden kann.
Am 5. Juni 2025 kamen Schulklassen aus ganz Deutschland in Berlin zum ersten großen Abschlusstag des Mobilen Futuriums zusammen. Für viele war es der erste Besuch im Futurium, direkt am Berliner Hauptbahnhof. Das Mobile Futurium kannten sie bereits aus der Projektwoche an ihrer Schule.
Der Vormittag gehörte der Ausstellung: In einer Rallye erkundeten die Schüler*innen die Ausstellung und ihre Denkräume Mensch, Natur und Technik. „Wir kannten das Futurium bisher nur von Fotos", sagte Jamie aus der 7. Klasse der Sekundarschule Olpe-Drolshagen. „Vormittags hatten wir eine Museums-Rallye und haben im Schnelldurchlauf die verschiedenen Bereiche kennengelernt – das war sehr beeindruckend."
Am Nachmittag wurde es praktisch. In Workshops entwickelten die Teilnehmenden eigene Zukunftsideen – etwa in Form einer Zeitungsseite aus dem Jahr 2050, eines Zukunftsobjekts oder eines kurzen Videos. Innerhalb von nur zwei Stunden entstanden erste Konzepte und Prototypen, die beim anschließenden Gallery Walk im Futurium Lab präsentiert wurden: darunter ein solarbetriebenes Fahrrad („FaSo“), Paketdrohnen in Quallenform und „ANTON“, ein autonomes System zur Naturpflege.
Wir kannten das Futurium bisher nur von Fotos – das war sehr beeindruckend.
Parallel dazu tauschten sich Lehrkräfte über Futures Literacies aus, der Fähigkeit Zukünfte zu gestalten. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Kompetenzen junge Menschen für die Zukunft brauchen. Genannt wurden vor allem Teamfähigkeit, Kreativität und kritisches Denken – ebenso wie ein reflektierter Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Deutlich wurde auch der Wunsch nach mehr Raum für projektbasiertes Arbeiten im Schulalltag.
Fast noch wichtiger als Hard Skills ist, dass Teamfähigkeit vermittelt wird, Kreativität und kritisches Denken.
So wertvoll der gemeinsame Tag in Berlin für alle Beteiligten war, bleibt eine zentrale Erkenntnis: Noch wirksamer ist es, die Formate direkt zu den Jugendlichen zu bringen – besonders in Kleinstädten und ländlichen Regionen, für die ein Besuch im Futurium oft mit großem Aufwand verbunden ist.
Am 18. Juni 2026 folgt ein weiterer Abschluss, in dem das Mobile Futurium auf alle drei Touren zurückblickt.
Das Mobile Futurium hat seine Tour nach zwei Jahren abgeschlossen – Anmeldungen sind aktuell nicht mehr möglich.
Bei Interesse an einer Zusammenarbeit oder einem Folgeprojekt freuen wir uns dennoch über eine Kontaktaufnahme unter mobil@futurium.de.